Experten des American Center for Hospice and Palliative Care in Buffalo untersuchten zehn Jahre lang Patienten und machten eine interessante Entdeckung: Sie entdeckten, welche Träume Menschen vor ihrem Tod haben.

Patienten gaben an, dass 72 % der Patienten am Vorabend ihres Todes Träume hatten, in denen sie mit verstorbenen Verwandten und Freunden kommunizierten und dabei warme Gefühle empfanden. 59 % der Patienten packten in ihren letzten Träumen Koffer oder kauften Tickets, als würden sie sich auf ihre letzte Reise vorbereiten. Manche reisten bereits im Zug oder flogen im Flugzeug, und manchmal fanden sie auch längst verstorbene Verwandte neben sich, mit denen sie freudig kommunizierten.

29 % der Patienten sahen in ihren Träumen auch ihre Lieben und Freunde, allerdings nur lebende. Schließlich sahen 28 % in ihren Träumen Erinnerungen aus ihrem früheren Leben. Diese Erinnerungen waren Dinge, die sie glücklich gemacht hatten. Sterbende Kinder bildeten eine Ausnahme; sie träumten meist von verstorbenen Haustieren, die sie wiedererkannten. Auch Erwachsene träumten, doch ihre Patienten konnten sich nicht erinnern.

Wann beginnen Träume vor dem Tod?

Mysteriöse Träume beginnen etwa 10–11 Wochen vor dem Tod. Drei Wochen vor dem Tod nimmt ihre Häufigkeit rapide zu und die Träume werden lebendiger. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass fast jeder, der vor dem Tod einen Traum hatte, diesen für real hielt, weil die Träume intensiv waren.

Einige Experten sind sich hier jedoch nicht sicher. 45 % der Studienteilnehmer gaben an, diese Träume im Tiefschlaf gehabt zu haben. In 16 % der Fälle geschahen sie beim Aufwachen, und in 39 % begannen sie mit dem Aufwachen und setzten sich fort, als die Person nicht mehr schlief, und entwickelten sich zu etwas, das einer Vision ähnelte. Aus diesem Grund halten manche Ärzte Studien über Träume vor dem Tod für wenig überzeugend, da sie glauben, dass die Visionen durch Wahnvorstellungen aufgrund der den Patienten verabreichten starken Medikamente verursacht werden könnten.